Canva für dein Business
Ohne Designkenntnisse eine professionelle Marke aufbauen
Wenn du ein professionelles Logo erstellen lässt, kostet dich das mehrere Hundert Euro. Meist ist das gut investiertes Geld, denn ein professioneller Markenauftritt schafft Vertrauen. Und mal ehrlich? Wer mag denn nicht ansprechend designte Produkte oder Angebote? 🤓
Doch gerade wenn du ganz am Anfang stehst oder dein Business nebenberuflich aufbauen möchtest, kannst du mit wenig Invest starten. Und dazu kannst du Canva kostenlos nutzen 🤑
Für Canva musst keine Designkenntnisse haben. Du musst kein Adobe-Abo bezahlen und dich Satz-Programme einarbeiten. Du brauchst nur ein bisschen Zeit, ein Gespür für deine eigene Marke – und diesen Artikel.
Was Canva kann (und was eben nicht)
Canva ist kein Alleskönner. Aber für das, was die meisten Selbstständigen am Anfang brauchen, ist es schlicht unschlagbar.
👉Was Canva kann:
- Logos, Visitenkarten und Markenidentitäten erstellen
- Social-Media-Grafiken (Pinterest-Pins, Instagram-Posts, Stories) designen
- Präsentationen, Workbooks, E-Books und PDFs gestalten
- Vorlagen für E-Mail-Newsletter anlegen
- Kursmaterialien, Checklisten und Freebies erstellen
- Mit einem Team zusammenarbeiten und Designs teilen
👉Was Canva nicht kann:
- Komplexe, animierte Logos
- Vollständige Webseiten-Designs mit Code-Export
- Profi-Bildbearbeitung (z. B. mit Photoshop)
- Verpackungsdesign (z. B. mit Illustrator oder eine CAD-Programm)
- komplexe Bücher (z. B. mit InDesign)
- barrierefreie PDFs (z. B. über Acrobat Professionell)
Ganz ehrlich: Durch meine Ausbildung und durchs Studium bin ich mit Adobe Creative Suit bestens vertraut. Ich mag es mit den Programmen zu arbeiten und habe natürlich entsprechendes Fachwissen.
Hast du dies nicht, ist Canva jedoch echt ein richtig tolles Programm!
✨Deine Markenidentität in Canva aufbauen: Farben, Fonts, Logo
Das Herzstück deines visuellen Auftritts ist dein Brand Kit – und Canva macht es dir unglaublich leicht, eines zu erstellen.
Schritt 1: Deine Markenfarben festlegen
Farben transportieren Emotionen. Bevor du Canva öffnest, überlege dir: Welches Gefühl soll deine Marke vermitteln?
- Ruhig, vertrauensvoll, seriös? Denke hier z. B. an Blau- oder Lilatöne, Grau, gebrochenes Weiß, Creme.
- Warm, einladend, menschlich? Vielleicht Erd- und Naturtöne, sanfte Braun- und Beigetöne…
- Kreativ, frisch, lebendig? Frische Grüntöne oder Salbei, zartes Korall oder eher poppige Farben?
Wähle 2–3 Hauptfarben und 1–2 Akzentfarben. Trage die Hex-Codes in dein Canva-Brand-Kit ein (verfügbar ab dem kostenlosen Plan mit eingeschränkten Funktionen, voll nutzbar mit Canva Pro). So hast du deine Farben immer mit einem Klick griffbereit (Anmerkung: Hex-Codes sind die Farbcodes, die meist für die Darstellung von Websites genutzt werden.)
Schritt 2: Die richtigen Schriften wählen
Weniger ist mehr. Zwei Schriften reichen völlig aus:
- Eine Headline-Schrift – ausdrucksstark, auffällig, zum Innehalten einladend
- Eine Fließtext-Schrift – gut lesbar, ruhig, klar
Canva bietet hunderte kostenlose Schriften. Probiere Kombinationen aus und prüfe, ob sie auf verschiedenen Hintergründen gut lesbar sind. Tipp: Sans-Serif-Schriften (ohne Serifen) wirken moderner und sind digital meist besser lesbar.
Schritt 3: Ein einfaches Logo erstellen
Du brauchst kein kompliziertes Logo. Tatsächlich sind die wirkungsvollsten Logos oft die einfachsten. Ein klarer Schriftzug deines Namens oder Business-Namens in deiner Markenfarbe und -schrift ist oft mehr als genug, um einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
In Canva findest du unter der Suche „Logo“ hunderte Vorlagen. Wähle eine, die zu deiner Ästhetik passt, tausche Farben und Texte aus – fertig.
Mehr Tipps & Tricks zu Canva kannst du demnächst in meinem Blog nachlesen.
Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren von Canva! 🌿
